Warum ich so ein Fan bin von - Unsichtbares sichtbar zeichnen


Beim Zeichnen eines Bildes entdecke ich neue Möglichkeiten. Es ordnet sich etwas in meinem Inneren, wenn es im Außen dargestellt wird. Ich erlebe viele „Vorher-Nachher Momente“ . Ein Beispiel: Wenn man die Stärken und die Schwächen eines Menschen symbolisch sichtbar machen würde, dann sehe es für mich so aus.

 


Als ich dieses „Stärken-Schwächen Bild“ gezeichnet habe, ist mir aufgefallen, dass mir meine Schwächen viel vertrauter waren, als meine Stärken. Mich mit meinen Stärken zu zeigen, löste in mir ein komisches, befremdendes Gefühl aus. „Komisch“, dachte ich,“ normalerweise neigt man ja dazu seine Schwächen zu verstecken?“  Warum stehe ich nicht zu meinen Stärken? Beim Anblick meiner Zeichnung tauchten dann plötzlich alte Glaubenssätze in meinem Kopf auf. „Eigenlob stinkt“„Bescheidenheit ist eine Tugend“, oder „Nur nicht den Neid der Anderen auf sich ziehen“.

 

Da konnte ich erkennen, dass ich dringend einige Gedankenmuster entrümpeln musste. Seither versuche ich, mit einem gesunden Maß, zu meinen Stärken und zu meinen Schwächen zu stehen.  Dadurch fühle ich mich wohler in meiner Haut. Und das alles "nur" weil ich ein Bild gezeichnet habe und mich darauf eingelassen habe.

 


Wie ist es bei Dir?

Sind Dir Deine Schwächen oder Deine Stärken vertrauter?

Oder hast Du schon eine gute Balance gefunden?

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